Die Evangelisch-Lutherische
Kirche in Groß Quassow



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Groß Quassow zählt zu den ältesten Dörfern dieser Gegend und wird als Besitz des Klosters Stolp 1346 erstmals urkundlich erwähnt. Später gehörte es zum Amt Strelitz, wurde aber dann zum Leibgedinge der Herzogin Eleonore Maria. Durch die Truppen unter Tilly erlitt die Dorfbevölkerung große Verluste. Nach dem Ende des 30jährigen Krieges lagen die Höfe brach und auch die Kirche war verwüstet.

Im Jahr 2012 begeht die Gemeinde im Juli die 666-Jahr-Feier der ersten urkundlichen Erwähnung.
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Quassow war nach der Reformation Filial von Userin. Als Userin nach 1637 nicht mehr mit einem Pfarrer besetzt wurde, wurde auch Quassow der Pfarre Strelitz zugeordnet.

Die heutige Kirche ist eine Nachfolgerin verschiedenartiger Vorgängerinnen. 1725 ließ ein Bauer aus Userin eine Kirche errichten, die bei einem Großfeuer 1795 abbrannte. Die danach errichtete achteckige Fachwerk-Kirche wurde 1805 (1808?) fertiggestellt, war aber wohl nicht sehr haltbar. Es wurde somit 1876 der Grundstein für eine neue, die jetzt vorhandene Kirche gelegt. Sie entstand als „moderner, gotisierender Backsteinbau“ (Krüger/Schlie) nach Plänen des Baurats Daniel. Am 18. November 1877 konnte sie von dem derzeitigen Superintendenten Hermann Leberecht Ohl eingeweiht werden. Die erste Predigt hielt, so wird berichtet, Pastor Friedrich Heinrich Carl Giebner (geb. 15. Aug. 1803, gest. 3. Dez. 1886), seit 1841 Pfarrer an der Pfarre 1 in Strelitz.


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