Das Herzog-Carl-Borwin-Gedächtnisheim




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Das Herzog Carl-Borwin-Gedächtnisheim in der Nähe des Marktes von Neustrelitz wurde 1910 zur Erinnerung an den Mecklenburg-Strelitzer Herzog Carl Borwin errichtet, mit dem Ziel elternlosen Kindern ein Zuhause zu geben. Unter anderem waren damit auch die räumlichen Voraussetzungen für die Einrichtung einer Bibliothek für die Stadtbevölkerung geschaffen. Das Heim für Kinder wurde bis Anfang 1939 aufrechterhalten.

Dem Stiftungszweck entspricht auch heute die Nutzung des Hauses: es wird von verschiedenen Arbeitsbereichen des Diakoniewerks des Kirchenkreises Stargard gGmbH genutzt, wie der Sozialpädagogischen Familienhilfe, einer Frühförderstelle für Kleinkinder und für Psychologische Beratung.
Außerdem ist im Haus seit den dreißiger Jahren – nur mit kurzen Unterbrechnungen – das Gemeindebüro der Evangelisch-Lutherischen Stadtkirchgemeinde untergebracht, anfangs mit einem Diakon besetzt, über viele Jahre – und vor kurzem noch – mit einer festangestellten Bürokraft ausgestattet, jetzt durch die Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter abgesichert.
Im Haus befindet sich ein großer Saal, der unter anderem durch die Kirchgemeinde in der kalten Jahreszeit für die Gottesdienste genutzt wird.

Der Vorstand der Herzog-Carl-Borwin-Gedächtnisstiftung hatte in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit vielen Partnern die Sanierung des Hauses vorbereitet. Dabei sollte das Haus auch den heutigen Anforderungen angepasst werden, zum Beispiel einen Fahrstuhl für Behinderte erhalten. Am 21. Juli 2008 hatten die umfangreichen Arbeiten begonnen. Mit einem Festgottesdienst am 20. Dezember 2009 wurde es wieder er√∂ffnet. Am 10. Oktober 2010 feierte eine große Gemeinde das 100jährige Bestehen.